LINKSEXTREMISMUS 11.2 "Sozialistische Linke" (SL) Gründung: August 2006 Sitz: Berlin Leitung/Vorsitz: "BundessprecherInnenrat" (elf Mitglieder) Mitglieder/Anhänger
realistisch und radikal" (Debattenmagazin, unregelmäßig) Der extremistische Zusammenschluss "Sozialistische Linke" (SL) in der Partei DIE LINKE knüpft an "linkssozialistische
Sommerakademie" aus - eine öffentliche Veranstaltung, bei der die "Grundlagen linker Politik im und gegen den Kapitalismus" besprochen werden. Mitglieder
streben Funktionen in der Partei DIE LINKE an und versuchen, den ideologischen Kurs der Partei zu beeinflussen
Ihre durch "Militanz" (d. h. durch Gewaltanwendung und sonstige Rechtsverstöße) gekennzeichneten Aktionen sind Teil ihres politischen Selbstverständnisses. Nachfolgend sind beispielhaft
Januar 1933 wurde auch in Nordrhein-Westfalen innerhalb des linksextremistischen Spektrums zu örtlichen demonstrativen Aktionen in verschiedenen Großstädten mobilisiert
Personen teilnahmen, davon schätzungsweise 300 aus dem gewaltbereiten linksextremistischen/autonomen Spektrum. Vor der Videothek des REPKreisvorsitzenden Düsseldorf, an der die Demonstration
polizeilichen Feststellungen zufolge auch Angehörige der linksextremistischen Szene Saar. Einen Schwerpunkt der Aktionstage, mit denen ein Zeichen gegen die "Krisenund
darunter ein "antikapitalistischer Block" aus überwiegend Angehörigen der bundesweiten linksextremistischen Szene. Rund 900 Personen wurden zum Zweck der Identitätsfeststellung mehrere
THKP-C-DEVRIMCI SOL, die aus der verbotenen linksextremistischen türkischen DEVRIMCI SOL (DEV SOL) hervorgegangen sind. Beide Vereinigungen verübten seit
Höhepunkt der Veranstaltung ist der Auftritt des rechtsextremistischen Liedermachers Frank RENNICKE aus Baden-Württemberg. 6. Internationales kurdisches Kulturfestival Rotterdam Etwa
Solidaritätsveranstaltungen zum "Tag der politischen Gefangenen" Die von Linksextremisten getragene Haftund Rechtshilfeorganisation Rote Hilfe e.V. initiierte für den 18. März
dezentralen Demonstrationen, Kundgebungen und Informationsveranstaltungen beteiligten sich zahlreiche Linksextremisten, insbesondere Angehörige der autonomen/antiimperialistischen Szene. Die Mobilisierung zu den Veranstaltungen erfolgte
März eine Informationsveranstaltung ab, unter anderem zur rechtlichen Situation der "politischen Gefangenen" nach ihrer Freilassung und ihrem Gesundheitszustand. Erwähnung fanden
gegen Polizeibeamte zeigt ein weiterbestehendes erhebliches Gefährdungspotential im gewaltorientierten Linksextremismus. Dieses Ereignis wurde in der Statistik nur als ein Fall
Begründungszusammenhang "Castor-Transporte" - im übrigen Bundesgebiet das Schwerpunktthema für linksextremistisch motivierte Gewalt - wurden unter anderem ein Anschlag auf die Bahn
Repression gegen saarländische AntifaschistInnen!" mehrere Ermittlungsverfahren gegen Angehörige der linksextremistischen Szene Saar als "gezielte staatliche Repression" an. Anlass des Artikels
eine Vortragsveranstaltung zum Thema "Was tun wenn's brennt? - Rechtshilfetipps für
linke AktivistInnen" statt. Als Referent fungierte ein Vertreter der linksextremistischenRechtsund Hafthilfeorganisation "Rote Hilfe e.V." (Göttingen). Dieser erläuterte in seinem
antifa [f], die campusAntifa, die A.L.D.A. sowie die Antifaschistische Linke Groß-Gerau. Darüber hinaus sind hessische Autonome, insbesondere die autonome
diesem antinational geprägten Bündnis sind nach eigener Darstellung "linksradikale und kommunistische Gruppen" aus Nordrhein-Westfalen, ...ums Ganze! und Hessen, Berlin
Niedersachsen und Bremen organisiert. Ferner sind die Marburger Interventionistische Linke Hochschulgruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. sowie die u. a. in Frankfurt am Main
aktive Initiative Libertad! am bundesweiten, antiimperialistisch dominierten Netzwerk Interventionistische Linke (IL) beteiligt. Diese Vernetzungsbestrebungen sind vor dem Hintergrund
Ganze! und insbesondere die IL sind Ausdruck dieser Erkenntnis. LINKSEXTREMISMUS
linke Schutzund Solidaritätsorganisation". Sie leistet Strafund Gewalttätern aus dem linksextremistischen Spektrum politische und finanzielle Unterstützung, beispielsweise bei anfallenden Anwaltsund Prozesskosten
Öffentlichkeitsarbeit (Publikationen, Vorträge, Demonstrationen) die Sicherheitsund Justizbehörden sowie die rechtsstaatliche Demokratie zu diskreditieren. Dazu organisiert sie unter anderem Informationsund Diskussionsveranstaltungen
sowie selbstverwaltete Jugendund Kulturzentren. Darüber hinaus haben diese für Linksextremisten auch eine politische Bedeutung, da sie als "notwendige Widerstandsstrukturen - frei
Repression" verstehen Autonome die staatliche Überwachung und Verfolgung von linksextremistisch motivierten Straftaten. Maßnahmen des Staates als Garant öffentlicher Sicherheit
LINKSEXTREMISMUS Der marxistisch-leninistisch orientierte Jugendverband "Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend" (SDAJ) ist formal unabhängig, betrachtet sich aber als Nachwuchsorganisation
Kampf. Bei der Wahl ihrer Bündnispartner schließt sie gewaltbereite Linksextremisten nicht aus. Die Akteure bemühen sich durch nachhaltige Agitation
seien, die es möglich, den wirklichen "Rechtskräfte" zu schwächen und monopolkapitalistischen, imdie "Linkskräfte" zu stärken. perialistischen Verursacher all Dieser Verzicht
sind auch Forderungen der DKP. Ein mit christlichen, liberalen, linkssozialistischen und unabhängigen Persönlichkeiten gemeinsam geführter Wahlkampf kann politische Ausstrahlung
verfeindeten Gegner weiter bewaffnen. Auch in weiteren türkischen linksextremistischen Gruppen ist eine erhebliche Gewaltbereitschaft vorhanden. Die revolutionär-marxistiRichtungskämpfe sehe TKP/ML
Deckung ihres erheblichen Finanzbedarfs veranstalten die "SpenderV'-Quittung genannten linksextremistischen türkischen und kurdischen Gruppieder DHKC rungen jährlich "Spendenkampagnen" bei Landsleuten
autonome Szene im Saarland ist im Bereich des deutschen Linksextremismus weiterhin diesem zahlenmäßig kleinen und gemäßigten "antideutschen" Spektrum zuzurechnen. Innerhalb
gängigen Verschlüsselungsprogrammen. Darüber hinaus diente auch das von Linksextremisten im Internet bereits seit 2001 betriebene informelle Netzwerk "Indymedia Deutschland" ihnen
Linksextremisten im Freistaat Sachsen insgesamt: ca. 890 (1997: ca. 890) bundesweit ca. 34.700 Personen (1997: ca. 34.100) 55 mrnmm Linksextremistische
Ausgangspunkt eigener "antistaatlicher" Aktivitäten. Autonome zielen wie alle Linksextremisten im Kern auf die Überwindung der demokratischen Verfassungsordnung. Zur Durchsetzung ihrer
halten sie die Anwendung von Gewalt für legitim. Sie rechtfertigen eigene Gewalt als angeblich notwendiges Mittel, um sich gegen
Gesamtzahl rechtsextremistischer Straftaten sank in Hamburg deutlicher als in der Bundesentwicklung von 424 auf 323. Spektakuläre Gewaltanschläge blieben
Hamburger Polizei ermittelte 156 Tatverdächtige (1994: 252). 2.2 Linksextremismus Ungeachtet des weltweiten Ansehensverlustes sozialistischer, kommunistischer und sonstiger "revolutionärer" Gesellschaftsmodelle halten
Linksextremisten an ihnen fest. Mit sprachlichen "Modernisierungen" und Umschreibungen alter Inhalte strebt insbesondere die DKP nach einem "Comeback". Reste
ehemaligen dogmatischen Neuen Linken - heute als Marxisten-Leninisten bzw. sonstige revolutionäre Marxisten bezeichnet - verfolgen zum Teil Umgruppierungsideen in der Nähe
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