aber dennoch über den größten und einflußreic Presseverlag im rechtsextremistischen Lager. In der Berichterstattung dieser Publikationen überwiegen Ereignismeldungen DVU-Aktivitäten
demokratischen Grundordnung, die im eklatanten Widerspruch zu rer aggressiven rechtsextremistischen Agitation stehen, betreibt die DVU ihre Im: pflege als "seriöse
FREY beklagten die zunehmende "Kriminalisierung und Terroierung der demokratischen Rechten" und eine ausufernde Mißachtung der Rechtsung. Gewalt als Mittel
listete zum Beweis einer dringend notwendigen Einigung "rechten Lagers" 26 FehlversuchederREPUBLIKANER bei Landtags-, EuropaBundestagswahlen seit 1990 auf. Dennoch bleibe SCHÖNHUBER
worden seien. Später bekräftigte die 'an einem Burgfrieden im "rechten Lager" weiterhin festzuhalten. Sollten sich REPUBLIKANER allerdings unter dem Einfluß
ienmäßig behauptet sich die DVU als mit Abstand mitgliederstärkste rechtsextreistische Organisation in Hamburg. Diese statistische Größe schlägt sich jedoch nicht
trug der NPD spektakuläre Meaufmerksamkeit ein. Bei seinen Auftritten rechtfertigt sich DECKERT - propaganisch unterstützt durch das Parteiorgan "DS" - permanent
wiederholte Versuche DECKERTs, im Rahmen sogenannter "politischer Spaziergänge" (von Linksextremisten erstmals erprobtes Aktionsmuster) die KZ-Gedenkstätte Buchenwald zu "besuchen
eine positive Wahlempfehlung zugunsten der einzigen kandidiere den "Rechtspartei", die REP. Statt dessen forderte sie dazu auf, ungültig zu wählen
stößt damit allerdings auf Kritik bei pragmatischer denkenden rechtsextremistis Strategen. Die NPD hatte sich 1992 mit einem Unvereinbarkeitsbeschluß formal gegen
eier wird traditionell von europäischen Rechtsextremisten als Propagandatreffen und Unterstützung flämisch-nationalistischer Tendenzen genutzt. Hamburg existierte 1994 noch kein eigenständiger
eine "nationale" revolutionäre Politik. Der NHB hält den demokratischen Rechtsstaat für unreformierbar, lehnt dessen Prinzipien ab und will das be127
laut. Auch der DLVH wurde darüber nachgedacht, die "etablierten Rechten" in der Art Zweckund Gesinnungsbündnissen zusammenzuführen. Solchen strategischen 'gungen entsprachen
durch eine geschickte, die Flügelkämpfe der großen rechtsextremistischen nutzende Taktik verstanden, Mandatsträger anderer Parteien abzuwerben und so parlamentarische Bühne einiger
kalkulierbare Größe dest indirekt in die Gesamtfinanzierung der rechtsextremistischen Partei eini Der DVU-Bundesvorsitzende Dr. FREY beklagte in der "Deutschen
verlagert, in denen sie wegen moderater oder lückenhafter Rechtsvorschriften oder zumindest weniger gefährdet sind. 'Agitationsschriften und interne Zirkulare werden
workshopähnlichen Zusammenkünften, Demo und Kundgebungen versucht die breitgefächerte europäische Rechte, sich assoziativ anzunähern und zu sammeln. Neonazis profitieren erheblich
keine internationalen en, Zentralsteuerungen oder sonstigen institutionalisierten Koordinierungen im Rechtsex tremismus. 4.8.2. Zusammenarbeit in Europa Im deutsch-dänischen Grenzgebiet existieren
Januar beteiligten sich ca. 300 Personen aus dem gesamten linksextremistischen Spektrum an einer Veranstaltung in Hamburg unter dem Motto "Irmgard
Schau getragenes elitäres Selbstverständnis abgelegt haben, um sich anderen Linksextremisten als ad" Aquate Gesprächspartner annähern zu können. Ob es ihnen
ignet sind, durch Inspiration, Rechtfertigung, Indoktrination und Anstiftung rechtsgremistischen Radikalisierungen Vorschub zu leisten. Die Bundesregierung hat bisvergeblich versucht, in Zusammenarbeit
siehe: "Revisionismus"). 5.1. Strukturen, Leitbilder, Absichten, Richtungen Unter den linksextremistischen Organisationen in der Bundesrepublik gab es bis Ende
Kommunistischen Partei" (DKP), andererseits die Organisationen der sog. "Neuen Linken" mit den Marxisten-Leninisten, Trotzkisten und Autonomen/Anarchisten. Nach den tiefgreifenden
Scheitern des "ersten Arbeiterund Bauernstaates auf deutschem Boden" Rechtfertigungszwängen, existenziellen Nöten, Isolation und Orientierungsschwächen ausgesetzt
Sabotage werden als "Kampfformen" propagiert und praktiziert. Das Recht körperliche Unversehrtheit aller als Voraussetzung für jegliche Freiheit bedeutet ihnen wenig
taktischen oder strategischen Gründen ab, tolerieren ihn aber. Linksextremistische Terroristen haben sich zum Ziel gesetzt, die Stabilität unseres
Spektrum dieser undogmatischen Linksextremisten reicht von revolutionärmarxistischen bis hin zu anarchistischen Vereinigungen im Vorfeld des Terrorismus. Sie haben sich vielfach
bezeichnet sich das KRH als autonome unabhängige Vereinigung undogmatischer Linker ohne organisatorische oder personelle Verbindung zu irgendeiner Partei oder Organisation
Personen angehören, wird vorwiegend von Anhängern der undogmatischen linksextremen Richtung getragen. Sie ist keine feste Organisation und hat weder Statut
Büro in Offenbach erhebt den Anspruch, ein Sammelbecken für Linkssozialisten und ein Forum der Diskussion und der Propaganda sozialrevolutionärer Theorien
nicht für erreichbar hält. Als Publikationsorgane des SB erscheinen die "Links-Sozialistische Zeitung" und die "Express-Zeitung für sozialistische Betriebsund
Verlage und Schriften Zur undogmatischen Szene der Neuen Linken gehören auch Verlage, die von Anhängern dieser Richtung geführt werden, sowie
Aktionen gegen Zeitungskioske sollte erreicht werden, daß dort' keine rechtsgerichteten Zeitungen mehr verkauft werden. Die 3-stufige, z.T. militant betriebene
Publikationen "Deutsche Nationalzeitung", "Deutsche Wochenzeitung" und vor allem gegen die rechts-intellektuelle "Junge Freiheit" (JF). Zunächst recherchierten Antifas JFVerkaufsstellen. Sodann
Berg am Starnberger See. Dem Vorstand gehören mehrere Rechtsextremisten an. Der Vorsitzende Dr. Gert Sudholt leitet den Druffel-Verlag
vielfach rechtsextreme Literatur herausgibt. Thematischer Schwerpunkt der Vortragstätigkeit im Jahr 1979 war die "Kriegsschuldlüge". Die Referenten versuchten nachzuweisen, daß
Begründung, daß er als stellvertretender Bundesvorsitzender der VSBD/PdA deren rechtsextreme Ziele an führender Stelle öffentlich vertreten, sich mit ihnen identifiziert
habe. 5.4 Deutsche Bürgerinitiative (DBI) Die 1971 von dem Rechtsanwalt Manfred Roeder gegründete DBI ist ein Aktionsund Kaderkreis ohne feste
recht für Alle" würde damit aufgegeben werden. Die Kampagne fand daher keine terstützung und versandete. Einigkeit besteht unter Linksextremisten hingegen
Haftanstalt immer wieder Zielobjekt für Aktionen (> siehe Kap! "Linksextremistisch motivierte Straftaten"). Solidaritätsbekundungen steigerten sich, nachdem sich am 06. November einige
Diese Arbeit vollzieht sich jeBEREITEN doch nicht in gefestigten linksextremistischen, bewohnereigenen Strukturen bzw. gemeinsamer kontinuierlicher Verbindlichkeit, sondern ist von speziellen
Investor. Die einstige Bedeutung der Hafenstraße als bundesweites Symbol linksextremistischen Widerstandes gegen das politische "System" an sich und gegen
Rote Flora" ist nach wie vor Angriffsziel von Rechtsextremisten. Am 15. Juli wurde ein Brandanschlag auf das Zentrum verübt, ohne
Rote Flora"-Angehörige engagieren sich zugleich in zahlreichen anderen linksextremistischen bzw. autonomen Zusammenhängen, so z.B. in der Hausbesetzergruppe "Nimm
Stadtteilentwicklungen. Die Polizei letztlich verantwortlich für das "Versanden linksradikalen Widerstandes" und daß es den Stadtplanern gelungen sei, die westliche Innenstadt
etwa 500 Demonstranten - zum großen Teil aus autonomen und linksextremistischen Zusammenhängen - anläßlich des geplan210