Arbeit dieser verbotenen Organisationen zu unterbinden, zwangen die betroffenen Rechtsextremisten zu neuen Organisationsund Aktionsmodellen, um die tatsächlichen Aktivitäten
Gruppen mit neutralem Namen, die nicht ohne weiteres als Rechtsextremisten zu erkennen sind, als autonome Kameradschaften oder Leserkreise auftreten können
verfolgt einen "nationalrevolutionären" Ansatz mit einer offenen Flanke zum linken Spektrum. Das "Junge Forum" vertritt einen weiteren Typus "neurechter" Publizistik
Nation und Europa" und "Europa Vorn" diese Brückenfunktion vom rechtsextremistischen Spektrum aus wahrnehmen, kommt der Zeitschrift "Junge Freiheit" - gewollt oder
nicht gewollt - diese Brückenfunktion aus dem noch nicht rechtsextremistischen Spektrum zu. Sie versteht sich als "überparteilich" und "undogmatisch". Trotz mancher
aber zur Zeit als unentbehrlich für die Rückkehr der "Rechten" in das deutsche Parteiensystem gelten. Mit dem programmatischen Schlagwort "Eine
HAMBURG VERTRETENE RECHTSEXTREMISTISCHE PARTEIEN DEUTSCHE LIGA FÜR VOLK UND HEIMAT (DLVH) Die DLVH versteht sich - ebenso wie der "Förderverein Vereinigte
Rechte" - als eine "Sammlungsbewegung demokratischer Patrioten", die es sich zum Ziel gesetzt hat, "...das ewige Gegeneinander innerhalb des rechten
patriotischen Lagers..." zu beenden. Dieser Anspruch, die Rechte in einer parteipolitischen Organisationsform zusammenzufassen, umfaßt das gesamte rechtsextremistische Spektrum
Gruppen. Bislang ist der DLVH der erhoffte Durchbruch im "rechten Lager" zwar nicht gelungen, gleichwohl ist eine leichte Aufwärtsentwicklung festzustellen
Frey schwer getroffen zu haben. Die bisher im rechtsextremen Lager weitgehend isolierte DVU änderte plötzlich ihre Taktik
Zusammenarbeit mit den Republikanern und mit anderen Gruppierungen des "rechten Lagers". Er appellierte an das "demokratische rechte Spektrum", Gräben zuzuschütten
neuen Bundesvorsitzenden gewählt, der die REP zu einer rechtspopulistischen Partei entwickelte. 1990 kam es zu einem parteiinternen Machtkampf zwischen
Würde ist. Die Programmatik der REP widerspiegelt den Versuch, rechtsextremistische Strömungen aufzufangen und in Stimmengewinne umzumünzen, ohne sich dabei eines
offen rechtsextremistischen Sprachgebrauchs zu bedienen. Der Landesverband Hamburg wurde als erster Landesverband der REP außerhalb Bayerns am 15. März
Verfassungswidrigkeit der FAP zu stellen, weil "die Zunahme rechtsextremistisch motivierter Gewalttaten, das dreiste Auftreten von Neonazis in der Öffentlichkeit
neue Dimension rechtsradikaler Organisationsformen in Deutschland zu einer ernsthaften Bedrohung der inneren Sicherheit würden". Der Bundesrat entschied am 24. September
Ansagedienst, der sich als organisationsübergreifendes Kommunikationsmittel innerhalb der rechtsextremistischen Szene versteht, kommentiert politische Ereignisse und informiert über Termine und Kontaktadressen
rechtsextremen Lagers und gibt Namen und Adressen politischer Gegner im Rahmen der "Anti-Antifa"-Arbeit bekannt. HAMBURGER LISTE FÜR AUSLÄNDERSTOPP
Holger Apfel, Hannover, zu dessen Stellvertreter. Der im rechtsextremen Lager angesehene Hamburger Rechtsanwalt Jürgen Rieger hielt ein Gastreferat, dessen rassistischer
Zeitschrift des NHB hat sich zu einem in der rechtsextremistischen Szene beachteten Theorieorgan entwickelt. Themen sind u.a. die theoretische Systemauseinandersetzung
Entwicklung einer Strategie den Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland in revolutionärer Weise zu beseitigen. Der NHB lehnt die Bundesrepublik Deutschland ab, weil
Daher sei es absurd, die "Dritte Position" als "links" oder "rechts", als "antikommunistisch" oder "prokommunistisch" einzuordnen. Zugleich vergißt
Konzept stellt eine eindeutige Ablehnung der Prinzipien des demokratischen Rechtsstaates dar. Der Kampf soll unter dem Tenor "Für die Sache
sich mit ihm solidarisieren müsse. Vor diesem Hintergrund sind rechtsextremistische Hetztiraden gegen Asylbewerber und die Regierenden, die eine Polarisierung Volk
Skinhead-Kommunikationsschienen gerichteten Maßnahmen haben 1993 die Handlungsund Agitationsräume rechtsextremer Skins beeinträchtigt. Besonders die Skin-Bands sahen sich angesichts
Begegnung regional sehr unterschiedlicher Skin-Zusammenhänge. Der Rückgang militanter Rechtsextremisten (insbesondere Skinheads) in Hamburg von rund
eigene Perspektive diskutiert. Bundesweit haben 1993 die Gewalttaten mit linksextremistischem Hintergrund zugenommen. Sie stiegen zwar von 980 auf 1.085 Gewalttaten
Höhepunkten 1981 (2.241 Gewalttaten) und 1986 (1.902 Gewalttaten). Träger linksextremistisch motivierter Gewalt sind in erster Linie militante autonome Personenzusammenhänge, deren
Neonazis und Skinheads und der vermehrten öffentlichen Auftritte von Rechtsextremisten wird im Spektrum der autonomen Antifa seit einiger Zeit wieder
soll, so der Grundgedanke, künftig ein effektiveres Vorgehen gegen Rechtsextremisten gewährleisten. Ausgelöst durch den Anschlag auf ein von Türken bewohntes
Universität hamburg im dritten reich" und zeugte von rechtshistorischer Detailkenntnis der Verfasser. Der zweite Themenkreis behandelte die "justizielle Verfolgung
Bedeutung von Internationalismus und bewaffneter Politik für die revolutionäre Linke. Die AIW betonte im Schreiben vom 5. September, daß
Aktivitäten der Gruppe führten bei anderen revolutionären Linksextremisten nur zu wenigen, durchweg negativen Reaktionen. IN HAMBURG VERTRETENE LINKSEXTREMISTISCHE PARTEIEN
mehrfach die Notwendigkeit breiter linker Bündnisse angesichts der "Gefahr von Rechts" betonte, beschloß sie, eigenständig zur Wahl des Europäischen Parlaments
wiederfinden. Eine weitere DKP-Initiative zur Zusammenarbeit "linker" Parteien war die Einrichtung eines zentralen "Roten Tisches", eines Diskussionsforums "marxistischer Kräfte
mobilisieren. Sie erklärte sich dies mit dem anhaltenden "Rechtstrend" in der Bundesrepublik, mit dem auch die Diffamierung von Kommunisten
unermüdlich an, bei Aktionen und Demonstrationen, vor allem "gegen Rechts", Flagge zu zeigen. Zugleich wird einer aktiven Bündnispolitik ein hoher
ihre frühere ablehnende Haltung gegenüber anderen Linksextremisten aufgegeben
intensiv auf der Suche nach Kooperationsmöglichkeiten im linksextremistischen Spektrum. So verabschiedete er nach mehreren Diskussionen eine gemeinsame Plattform
einen solchen Schritt aus. Mit seiner Beteiligung an den linksextremistischen "GNN-Gesellschaften für Nachrichtenerfassung und Nachrichtenverbreitung
Auflage von 4.000 Exemplaren vertrieben wird, beansprucht sie, die "linke Debatte und Praxis" mitzubestimmen