fahrenden Funktionäre aus ihrer "Anonymität zu zerren". - Durch "Feindaufklärung" linken Angriffen vorzubeugen und diese zu verhindern. Die erste "Anti-Antifa
Aufruf "Mobil-Machung" aufgefordert. Teilgenommen haben ca. 150 Rechtsextremisten. Auseinandersetzungen gab es nicht, da beide Demonstrationen zeitversetzt stattfanden. "Anti-Antifa
tangiert, wie bisher. Über gewaltbereite Autonome, bürgerliche Antifaschisten, linke Medien oder Gegner überhaupt werden wir künftig alle bekannten Daten speichern
Anonymität der Masse herauszuheben und durch gezielte Feindaufklärung linken Angriffen vorzubeugen und diese zu verhindern. Geplante Etablierung einer "Westfalenfront
geplanten Etablierung einer "Westfalenfront", einem Zusammenschluß aller rechten Organisationen mit dem Ziel, im Rahmen der Anti-Antifa-Kampagne "rechte Politik
Straftaten/Rechtsterrorismus* Rassistisch motivierte Fremdenfeindlichkeit Die rassistisch motivierte und damit rechtsextremistische Fremdenfeindlichkeit wird durch den Begriff "Ausländerfeindlichkeit" nur unzureichend beschrieben. Denn
sowie Platten und Kassetten mit Skinheadmusik sichergestellt.** Aufklärung weiterer rechtsextremistischer Straftaten In Gelsenkirchen wurde am 5. November 1992 aufgrund eines
Wohnung eines l9jährigen durchsucht. Er ist geständig, Brandanschläge gegen "Linke", die jüdische Kultusgemeinde, einen jüdischen Friedhof sowie ein Asylbewerberwohnheim
haben ergeben, daß der l9jährige eine zentrale Figur der rechtsextremistischen Szene ist und sich im Skinheadumfeld bewegte. * MAHON trat
bundesweit nach wie vor größte rechtsextremistische Organisation konzentrierte sich 1992 vor allem auf die Landtagswahl in Schleswig-Holstein
ordnen diese den von ihnen langjährig entwickelten rechtsextremistischen Feindbildern zu, wie z. B. den "vagabundierenden Zigeunern", den "faulen Polen
Scheinlösungen zu politischen Problemen bewußt, daß der freiheitliche Rechtsstaat ein kompliziert funktionierendes Gebilde ist, das auch Minderheiten und Andersdenkenden Rechte
Grundgesetz garantierten Menschenrechte - sind fließend. Anhaltspunkte für rechtsextremistische Bestrebungen ergeben sich insbesondere aus dem Verhalten und den Äußerungen führender Funktionäre
Landgericht Münster nicht stattgegeben. * Die Vertreter der "Neuen Rechten" proklamieren das "Recht auf Ungleichheit" beklagen die e mische und kulturelle
wird. Die Anhaltspunkte für den Verdacht, daß die FWG rechtsextremistische Bestrebungen verfolgt, zeigen sich u. a. in der personellen Zusammensetzung
ausländerfeindlichen Aktivitäten, den Kontakten zu rechtsextremistischen Parteien sowie zu Personen aus der Skinheadszene und neonazistischen Organisationen. - Der stellvertretende Vorsitzende
zahlreich durchgeführten militanten Aktionen gegen Personen und Einrichtungen des rechtsextremistischen Spektrums hofften die "Autonomen", insoweit auch den Staat
einer faschistischen Tradition stehend" sehen und der dazu neige, "Rechtsextremisten zu schützen", in seinem Kernbereich angreifen zu können. Seit etwa
Juni 1992 etwa 150 Türken und Kurden des linksextremistischen Spektrums das Duisburger Rathaus; daran schloß sich eine Spontandemonstration durch
Köln türkische Nationalisten Plakate für eine Kulturveranstaltung klebten, griffen linksextremistische Landsleute sie mit Schlagstöcken, Messern und Schußwaffen an. Mehrere Personen
Türkei in Kurdistan" nahmen außer PKK-Anhängern auch linksextremistische Türken und Deutsche teil. Internationales Kurdistan Festival Zu einem "Internationalen Kurdistan
Oberlandesgericht Celle am 30. Juni 1992 mehrere PKK-Funktionäre rechtskräftig zu überwiegend langjährigen Haftstrafen wegen (schwerer) Freiheitsberaubung, gefährlicher Körperverletzung
Zahl ihrer teilnehmenden Mitglieder hinaus. Gruppen der "Neuen Linken", d. h. der Linksextremisten, die nicht dem sowjetisch orientierten Kommunismus zuzurechnen
Aktionsplanung nahmen sie wesentlichen Einfluß. Die Aktivitäten der "Neuen Linken" gegen Bundeswehr und ausländische NATO-Streitkräfte nahmen zu. Weitere Kampagnen
terroristischen Organisationen vertreten werden. Die 148 linksextremistischen Terrorakte im Jahre 1984 umfassen 145 versuchte oder ausgeführte Sprengstoffund Brandanschläge
Betrieben - trotz verstärkter Anstrengungen - gering. 2. "Neue Linke" Bei den Gruppen der "Neuen Linken", d. h. denjenigen Linksextremisten, die nicht
Armee Fraktion" seit langem propagierte "antiimperialistische Front" aller revolutionären Linken in Westeuropa herbeiführen helfen. Die Zahl linksextremistischer Terrorakte*** ist insgesamt
stark zu- * Sammelbezeichnung für die Gruppen der "Neuen Linken", die sich als kommunistische Partei oder als deren Vorläufer verstehen. ** Terrorismus
Übersicht in Zahlen 1. Organisationen und Mitgliederstand Zahl der LinksextreDie Mitgliederzahl der beiden orthodox-kommunistischen Kernorgamisten im wesentnisationen
beeinflußten Vereinigungen hatten geringfügige Mitgliedergewinne. Im Bereich der "Neuen Linken" sind die Mitgliederzahlen der dogmatischen marxistisch-leninistischen Vereinigungen (K-Gruppen
ihren Mitgliederstand halten. Bei den sonstigen Vereinigungen der "Neuen Linken" gab es erneut einen leichten Zugewinn an Mitgliedern, während sich
verringerte. Die nachfolgende Übersicht stellt das organisatorische Gefüge des Linksextremismus in der Bundesrepublik Deutschland nur in großen Zügen
erkannten 2220 Linksextremisten jm öffentlichen Dienst sind 1045 Beamte (1983:1039), 1028 Angestellte (1983:1106), 140 Arbeiter (1983:145) sowie
mittlerer Dienst 78 (77) einfacher Dienst 21 (21) 5. Linksextremistische Einflüsse in Studentenvertretungen Die folgende Darstellung beruht auf einer Untersuchung
berücksichtigten Studentenparlamente Mitglieder von Gruppierungen der "Neuen Linken", des MSB/ADS* oder des SHB vertreten. In 5 Studentenparlamenten hatten sie mehr
offenen Verfassungsbruch"4; das Rechtsstaatsprinzip sei bereits "außer Kraft gesetzt"5. Gruppen der "Neuen Linken", die ihre Ziele meist direkt
Zerschlagung" des "bankrotten kapitalistischen Systems"9. Undogmatische "Neue Linke" empfahlen ihren Anhängern: "Schlagt endlich zu - zeigt den Schweinen, daß
leben"10. 2. Außenund Verteidigungspolitik Zu den Schwerpunkten linksextremistischer Agitation gehörte auch 1984 der Kampf gegen die NATO-Nachrüstung
USImperialismus" als "Hauptkriegstreiber". Orthodoxe Kommunisten und Gruppen der "Neuen Linken" beschuldigten die USA eines "expansiven", "aggressiven" und "abenteuerlichen" Imperialismus. Orthodoxe
KPdSU und der Sowjetunion dankbar"15. Gruppen der "Neuen Linken" beschuldigten das "offensive Kriegsbündnis" NATO der "äußersten Menschenverachtung"16; auch
überfallen" und mit "Massenvernichtungswaffen auszulöschen"20. Kritik übten "Neue Linke" aber auch am "Sozialimperialismus"21 der Staaten des Warschauer Paktes
Tätigkeit der Sicherheitsbehörden nahmen als Ziel der linksextremistischen Agitation erneut breiten Raum ein. Die DKP sprach vom "lebensgefährlichen Treiben
Geheimdienste"23, deren "AchtgroschenSöldner"24 "Hetzjagd auf die Linke"25 machten. Ähnlich agitierte die "Neue Linke": K-Gruppen sprachen
tötet"27. 4. Wirtschaftsund Sozialpolitik Orthodoxe Kommunisten und "Neue Linke" diffamierten die Wirtschaftsund Sozialpolitik der Bundesregierung als "kapitalistische Barbarei
Welt", insbesondere des sandinistischen Regimes in Nicaragua und der linksgerichteten Guerilla in El Salvador, als Ausdruck des "proletarischen Internationalismus
nicht direkt wird helfen können?"36 "Neue Linke" betonten Gemeinsamkeiten ihres "antiimperialistischen Kampfes" hier mit den "Befreiungskämpfen" in der Dritten
Dritten Welt. Orthodoxe Kommunisten und Anhänger der "Neuen Linken" richteten erneut heftige Angriffe gegen den Staat Israel, der angeblich
Lebensschutzpartei".16 Tatsächlich Rassenhygiene befassen sich "Nationaldemokraten" und andere Rechtsextremisten jedoch nur gelegentlich mit ökologischen Fragen. Der Umweltschutz ist für
gekümmert - im Gegenteil!"18 7. Wirtschaftsund Sozialpolitik Die meisten Rechtsextremisten fordern auch auf ökonomischem GeRechtsextremisten biet einen "Dritten Weg" neben
gewinnen" können.126 2.5 "Antifaschismus"-Kampagne und Kampagne gegen "Rechtsentwicklung" Mit Blick auf tatsächliche oder angebliche rechtsextremistische Aktivitäten beschworen orthodoxe
Stun den-Woche. Einzelne Künstler unterstützten dabei auch rechtswidrige Aktionen. Zu den Höhepunkten kommunistischer "Kulturarbeit" gehörten das kulturelle Rahmenprogramm
geben für den "Kampf der demokratischen Kräfte gegen die Rechtskoalition163
größere Blockadeaktion (26.-28. Juni): etwa 600 Teilnehmer, darunter Linksextremisten aber auch nichtextremistische Anhänger norddeutscher "Friedens-" und Umweltschutzinitiativen, bildeten kleine
weiteren Zugbehinderungen. Nur noch wenige Gruppen der "Neuen Linken" versuchten, Soldaten und Reservisten der Bundeswehr für eine Mitarbeit zu gewinnen
gegen die NATO-Nachrüstung wandten sich Gruppen der "Neuen Linken" wieder verstärkt der Umweltschutzbewegung, vor allem dem Kampf gegen
Blockaden wichtiger Zufahrtsstraßen in den Landkreis Lüchow-D annenberg. Linksextremisten werteten diese Aktionen als "ungeheuer ermutigend"; der "Atomstaat
blamiert" worden188. Anfang Oktober versuchten Gruppierungen der "Neuen Linken" im Bündnis mit Umweltschutzinitiativen gewaltsam die ersten Transporte radioaktiver Abfälle
richteten sich Agitation und Aktionen vieler Gruppen der "Neuen Linken" gegen die Computertechnologie und die angeblich zunehmende Überwachungs-, Verdatungsund Verkabelungspolitik