sich in polizeilichen Bekämpfungsmaßnahmen niedergeschlagen. In den Aktionsbegründungen von Linksextremisten in den Szenevierteln führte dieses 1997 wiederholt dazu, daß
spontanen Aktionen im Vordergrund. Der Generationsumbruch in der gewaltbereiten linksextremistischen Szene spiegelt sich somit auch in den Umständen begangener Gewalttaten
sich mehr an die demokratische Öffentlichkeit als an die linksextremistische Szene: Als "Märtyrer" eignen sich die Inhaftierten nicht mehr. "Revolutionäre
eingelegt, so daß ihre aktuelle Zurückhaltung noch keine Entwarnung rechtfertigt. "Antiimperialistische Zelle" (AIZ): Anfang der 90er Jahre machte sich
dieser terroristischen Kleingruppe derzeit keine Gefahr ausgehen. Aus der linksextremistischen Szene begegnete der AIZ schon früh zum Teil ätzende Kritik
Castor-Transporte. Auch zur "Antifa"-Kampagne und "IrlandSolidarität" fanden linksextremistisch beeinflußte Solidaritätsveranstaltungen statt. Am 26.01.97 errichteten Besucher eines "Solikonzertes" zugunsten
finden sich immer wieder auch Texte mit eindeutig linksextremistischen Inhalten. So wurde u.a. die Bekennung zum Brandanschlag
Sonderbeilage in der Tageszeitung "junge weit" heraus, in der linksextremistische Positionen vertreten wurden. Die Hamburger Ortsgruppe organisierte verschiedene Informationsveranstaltungen
MRTA in Peru die Anwendung von Gewalt befürworten, rechtfertigen oder ankündigen. Ein Sprecher der "Roten Hilfe" bezeichnete das zugrundeliegende Ausländergesetz
Anknüpfungsinhalte waren in Hamburg das PKK-Verbot, Solidaritätskampagnen für linksextremistische Palästinenser, für Angehörige der terroristischen baskischen Organisation ETA sowie für
unterstützten am 08. November eine Demonstration unter dem Tenor "Rechte für afrikanische Flüchtlinge in Deutschland! Unser Leiden geht weiter
sowie vorund hinterher wurden der Polizei und Justiz von linksextremistischer Seite permanent offen oder verklausuliert unterstellt, die Ermittlungen
haben. Sogenannter "Antirassismus" war 1997 und bleibt 1998 für Linksextremisten - vornehmlich aus dem autonomen / anarchistischen Spektrum - ein vorrangiges Dauerthema
breit gefächerten Protestes gegen die Nutzung der Kernenergie suchen Linksextremisten Möglichkeiten, sich mit ihren Positionen in das gesellschaftlich stark beachtete
Gegner, die den Protest entscheidend praktisch prägen. Für linksextremistisch motivierte Kernkraftgegner ist der Widerstand lediglich eine Variante ihrer generellen Bekämpfung
meldeten sich die Täter allerdings in einem Bekennerschreiben als "Linksradikaler Arbeitskreis für die Stillegung aller Atomanlagen und der herrschenden Klasse
Aufsichtsbehörden im Atomstaat BRD." Auszug aus Bekennerschreiben (Hamburg), unterzeichnet: "Linksradikaler Arbeitskreis für die Stillegung aller Atomanlagen und der HERRschenden Klasse
will dazu beitragen, die angebliche "Rechtsentwicklung" im Land durch Sammeln und Bündeln "linker Kräfte" zu stoppen, Widerstand gegen angebliche "Kriegspolitik
lassen: Den behaupteten "nationalen/rechten Konsens brechen" und einen "politikfähigen linken Konsens suchen". Gegenseitige linke / linksextremistische Abund Ausgrenzungen oder Alleinvertretungsansprüche sollen
Perspektiven "), entsprach dem Streben der DKP nach einer Zusammenführung " linker Kräfte ". Statt sich wie früher in Schuldzuweisungen zu ergehen, hätten
nahen Personen dominiert. Das Abschlußplenum plädierte für eine gemeinsame linke Strategie auf der Basis einer breiten Massenbewegung. Damit wurde eine
Bürgerschaftswahl besonder aktiv war. Ein Scharnier zu anderen Linksextremisten ist die DKP-Schulungseinrichtung "Marxistische Abendschule" (MASCH
vorwiegend von Linksextremisten genutzten Kommunikationszentrum "B 5" (O III/4.2) gemeinsame Veranstaltungen macht. Die Hamburger Wahlen am 21.09.97 bescherten
Kontakten zu mehreren anderen deutschen, türkischen und kurdischen linksextremistischen Organisationen. Aus dem AB heraus wurde 1996/97 unter Mitwirkung Hamburger Personen
Einfluß auf die bundesweite, von Linksextremisten unterstützte "Antirassismus "-Kampagne genommen. Dabei ging es erneut insbesondere um den Rassismus-Vorwurf gegen
Telekommuniktionsbereich fand die Nutzung moderner Kommunikationsmittel auch in der linksextremistischen Szene steigende Akzeptanz. Während es früher noch verpönt war, Mobiltelefone
Stadtgebiet eingesetzt, um - allerdings weitgehend vergeblich - nach Ansammlungen von Rechtsextremisten Ausschau zu halten. Auch anläßlich einer verbotenen Demonstration in Saalfeld
landestypischen Gegebenheiten der Herkunftsländer beruhen. Dazu kommen auf dem linksextremistischen Sektor die von deutschen Marxisten-Leninisten her bekannten Ideologiemuster
ursächlich für extremistische - auch mit Gewalt verfolgte - Zielsetzungen. Kurdische Linksextremisten verfolgten auch 1997 ihr wichtigstes Ziel: Die Schaffung eines weitgehend
ausgehen. So waren die gut 33,3 % umfassenden ausländischen Linksextremisten in 40 Gruppierungen 1997 für einen weit überwiegenden Teil
/Abgrenzung fest angebundener oder nur anlaßbezogen mobilisierbarer Personenpotentiale kurdischer Linksextremisten und türkischer Nationalisten. In Hamburg stellte
verübten Brandanschläge resultierten aus Hungerstreikaktionen türkischer und kurdischer Linksextremisten in türkischen Gefängnissen. Deren Haftbedingungen hatten massive Protestaktionen in Deutschland lebender
/kurdischer Organisationen ausgelöst. Einen neuen Brennpunkt im Bereich türkischer Linksextremisten kennzeichneten im Berichtsjahr 1 vollendetes und 3 versuchte Tötungsdelikte
Südkurdistan!" nahmen Personen u.a. aus der PKK sowie der linksextremistischen Organisationen TKP/ML (Türken) und KOMKAR (Kurden) teil. Es wurden zwei
freies Kurdistan" - als Anmelder stellten sich Personen aus deutschen linksextremistischen/autonomen Zusammenhängen zur Verfügung - führte in Hamburg am 24. Mai eine
Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Urteil ist rechtskräftig. Bündnisbestrebungen: Im Januar 1997 wurde ein Ende 1996 vereinbartes Abkommen zwischen
DHKP-C ( "KARATAS"-F\üge\ der türkischen linksextremistischen "Devrimci Sol") bekannt. In einer gemeinsamen Erklärung vom 22.12.96 begründeten beide
Ziel einer breiten "demokratischen" Plattform einschließlich zahlreicher linksliberaler, sozialdemokratischer und linksorthodoxer Gruppierungen/Organisationen. Gegenüber der militärischen Allianz mit der DHKP
ihrem praktischen Verhalten nicht selten in Konflikt mit deutschen Rechtsnormen. Ihr Verständnis von moralisch "berechtigter" Gewalt und "legalem" Widerstand
politische Einfluß der seit 1983 in Deutschland verbotenen linksextremistischen Organisation "Devrimci Sol" ("Revolutionäre Linke") sowie der ehemaligen TKP/M-L ("Türkische Kommunistische
zahlenmäßig gewachsenen und organisatorisch expandierten Potentials zum Lager der linksextremistischen türkischen und kurdischen Organisationen. Die Führung der ATF ("Almanya Türk
wäre. Sie hält ihre Mitglieder daher an, die deutsche Rechtsordnung zu respektieren. Diese werden aufgrund des gelegentlich benutzten Erkennungssymbols auch
Aufrufen zusammen mit anderen türkischen, kurdischen und deutschen Linksextremisten - insbesondere an Protesten gegen das Vorgehen der türkischen Sicherheitskräfte gegen
vorstehend ersichtliche Abkürzungsverwirrung kennzeichnen die (nicht nur unter türkischen) Linksextremisten symptomatische Neigung, einerseits die - sogar weltweite - Einigkeit des "Proletariats
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