sich ständig verändernde Szene völlig lahmlegen können. Die rechtsextremistische Skinheadmusikszene hat ihr Verhalten seitdem allerdings dem erhöhten staatlichen Druck angepaßt
eintrete. Mit dem Verein "Skinheads Allgäu" wurde die zwölfte rechtsextremistische Organisation seit 1992 verboten. Erstmals richtete sich damit das Verbot
Pfalz statt, so am 29. Juni 1996 in Schweigen-Rechtenbach (Kreis Südliche Weinstraße). Neonazistische Organisationen Der Neonaziszene in der Bundesrepublik
Worms ein Treffen von 17 Neonazis auf und stellte rechtsextremistisches Propagandamaterial sicher. An den Treffen nahmen Personen aus Rheinland-Pfalz
Neonaziszene Die zahlreichen Organisationsund Veranstaltungsverbote veranlaßten die gesamte rechtsextremistische Szene in der Bundesrepublik Deutsch10 Vgl. Kurzdarstellung HNG (Seite
Rechtsextremistische Parteien 4.1 "Deutsche Volksunion" (DVU) Bundesweit verfügte die DVU Ende 1996 wie im Vorjahr über ca. 15.000 Mitglieder
seine konstante Ablehnung einer Vereinigung der DVU mit anderen rechtsextremistischen Parteien inzwischen abgelegt zu haben. In den Publikationen DWZ/DA
Juni 1996 unter der Überschrift "Einheit der Rechten" die Bereitschaft seiner Partei, mit "allen demokratischen nationalen Rechten" zusammenzuarbeiten. Dieses Kooperationsangebot
bediente sich die Partei der DLVH als Wahlhelfer. Der rechtsextremistische Verlag "Unabhängige Nachrichten" trat als Sponsor für ein Flugblatt
unter dem gesteckten Ziel von 5 %21. 1.4.5 Vereiniqunqsbestrebungen rechtsextremistischer Parteien Die seit 1994 von rechten Parteien und Organisationen propagierten
Anlaß von Gefangenenrevolten in türkischen Haftanstalten, mit anderen türkischen Linksexstremisten bilden eher die Ausnahme. Am 22. Dezember 1996 ist erstmals
Dezember 1996 über den Aufbau der geplanten Front. Deutsche Linksextremisten haben in der Vergangenheit durch Demonstrationsteilnahme und Eigeninitiative die "kurdische
Herausgabe der monatlich erscheinenden Publikation "IHV e.V. - Für Recht und Wahrheit". Nach dem Ausscheiden des TAG aus der Szene wurden
Neonazi Markus WALTER aus Pirmasens ("IHV e.V. - Für Recht und Wahrheit", Nr. 10/10/96 [107]). "Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei" (FAP) Das Bundesministerium
unanfechtbar. Ehemalige FAP-Mitglieder suchen in verschiedenen anderen rechtsextremistischen Organisationen eine neue politische Heimat. Der ehemalige FAP-Vorsitzende BUSSE wurde
NeonaziTreffen mehr stattgefunden. Es bestehen jedoch weiterhin Verbindungen zur rechtsextremistischen/neonazistischen Szene in der Bundesrepublik
rund 15.000 Mitgliedern eine der größten Organisationen im rechtsextremitischen Spektrum. Der Landesverband Rheinland-Pfalz stellt weiterhin mit etwa 850 Mitgliedern
stärkste rechtsextremistische Personenvereinigung des Landes
Sonstige Beispiele rechtsextremistischer bzw. fremdenfeindlicher Straftaten in Hamburg: * Im Verlaufe einer verbalen Auseinandersetzung mit anderen Fahrgästen in einer U- Bahn
weit überwiegende Mehrzahl derartiger Gewalttaten wurde nicht von organisierten Rechtsextremisten ausgeführt. Hamburg: Fremdenfeindliche Straftaten in 1991 -1997 (Tatarten
rechtsextremistischen Terrorismus befanden. Ihnen wird vorgeworfen, eine Vereinigung gegründet zu haben, deren Zwecke oder Tätigkeit darauf gerichtet waren, Mord
Anfang der 90er Jahre an ausgesuchte Interessierte aus rechtsextremistischen Kreisen ein gemeinsam erarbeitetes Konzept mit dem Ziel, "Aktivisten für Werwolf
daher isoliert ist. Dem Sammelbecken für Neonazis und Rechtsextremisten in Berlin und Brandenburg "Die Nationalen e.V." hatte sich eine Reihe
einem befürchteten Verbot zuvorzukommen. In Brandenburg war bereits die rechtsextremistische "Kameradschaft Oberhavel" als gegen die verfassungsmäßige Ordnung und den Gedanken
bisher lediglich in regionalen Ansätzen erkennbar. Sie gestalten sich recht unterschiedlich: * regionale und überregionale Aktionsbündnisse, * gemeinschaftliche überregionale Zeitungsprojekte, * gemeinsame Nutzung
sich auch äußerlich bei gemeinsamen Aktionen von anderen rechtsextremistischen Organisationen abheben zu können. Neonazis in Süddeutschland verwenden ebenso
weitergefaßten Begriff "Nationaler Widerstand" als Ausdruck gemeinsamen Protestes der rechtsextremistischen Fundamentalopposition. Thomas WULFF brachte mit den "Freien Nationalisten Norddeutschland
behauptete, das Verfahren habe nichts mit der Suche nach Recht oder Unrecht zu tun, sondern offenbare "von Haß und Killermentalität
Neonaziszene, Veranstaltungsverbote mit spontanen Aktionsformen nach dem Vorbild linksextremistischer Autonomer zu unterlaufen. Viele Neonazis haben erkannt, daß
durchbrechen können. Daher wenden sie sich - analog zu den rechtsextremistischen Parteiorganisationen - Themen zu, die vermehrt die steigenden gesellschaftlichen und sozialen
anderen Seite suchten sie Verbindungen zu nicht verbotsbedrohten rechtsextremistischen Organisationen. Das Konzept der "Freien Nationalisten" fußt auf dem Grundgedanken
organisatorischen Klammer sollte - in Anlehnung an die "Autonomen" des linken Spektrums - eine gemeinsame Geisteshaltung das verbindende Element der "Freien
wahlkampf ist damit weiterhin der Personenzahl nach die stärkste rechtsextremistische Kraft. Allerdings nehmen nur wenige Mitglieder an den Parteiveranstaltungen teil
zusätzliche Treffen stattgefunden. Im letzten Quartal 1997 war es Linksextremisten gelungen, das DVU-Trefflokal ausfindig zu machen
Nutzung ihrer Vorzüge setzt sich auch bei Rechtsextremisten fort. Verstärkte Repressionsmaßnahmen des Staates hatten die Kommunikation sowie die Agitationsund Aktionsfähigkeit
Rechtsextremisten in der Bundesrepublik in den letzten Jahren erheblich beeinträchtigt, ihrer technischen Aufrüstung jedoch einen deutlichen Anschub verliehen
präsent. Die "Nationalen Info-Telefone" (NIT) haben sich im rechtsextremistischen Bereich zu einer weiteren wichtigen Kommunikationsund Informationsschiene entwickelt. Ende
Betreiber achten darauf, in ihren Ansagetexten zwar klar erkennbare rechtsextremistische Botschaften zu verpacken, sie aber möglichst ohne Angriffsflächen für strafrechtliche
Erfolglosigkeit ein Schlaglicht auf die derzeitige wahlpolitische Bedeutungslosigkeit des Linksextremismus in Hamburg geworfen. Ihr Kalkül, von sozialen und wirtschaftlichen Problemen
sowie von einer Zuspitzung der linksextremistischen Kampagne gegen angeblichen staatlichen Rassismus und gegen einen angeblich unter dem Vorwand innerer Sicherheit
Partei fest, die nächsten Bundestagswahlen fänden unter für die "Linke" günstigen Umständen statt. Ein revolutionärer Bruch mit dem Kapitalismus
Aufstellung einzelner oder mehrerer Direktkandidaten vorgesehen. 2. Linksextremistisch motivierte Strafund Gewalttaten / Statistik Vorbemerkung: Die Zahlen basieren auf Angaben des Bundeskriminalamtes
Gewalttaten und sonstige Straftaten mit erwiesenem oder zu vermutendem linksextremistischen Hintergrund (Bundesebene, BKA-Zahlenstand 27.01.98) Gewalttaten: 1996 1997 Tötungsdelikte
sich gegen tatsächliche oder vermeintliche Personen und Objekte der rechtsextremistischen Szene. In Hamburg kam es im Zusammenhang mit zwei "antifaschistischen
Straftaten ausweist. Gut 25 % (1996: über 32 %) aller von Linksextremisten begangenen Gewalttaten wurden wiederum im Zusammenhang mit dem "Kampf" gegen
📬 Newsletter abonnieren
Maximal einmal pro Monat informieren wir über Neuigkeiten bei
Verfassungsschutzberichte.de, wie neue Analysen oder neue
Berichte.