extremistisch eingestuft werden können, beruhen diese jedoch auf einem rechtsextremistischen Weltbild, das im Wesentlichen durch folgende Kernüberzeugungen getragen wird
Bildung einer Volksgemeinschaft auf "rassischer" Grundlage, in der die Rechte des Einzelnen beliebig eingeschränkt und der pluralistischen Gesellschaft das Modell
Institutionen und ihrer Repräsentanten. Entsprechend haben die Aktivitäten der rechtsextremistischen Szene i.d.R. einen Bezug zum Dritten Reich, wenn z.B. Gedenktage
erregte bundesweites Aufsehen. Anfang September kam es zu erneuten rechtsextremistisch motivierten Schändungen von Gedenkstätten und Ehrenmalen in Mecklenburg-Vorpommern
durch zwei Jugendliche, die nach Einschätzung der Strafverfolgungsbehörden der rechtsextremistischen Szene angehören. Die Täter drangen in das Gebäude
II.4 Rechtsextremistische Parteien II.4.1 Wahlergebnisse rechtsextremistischer Parteien am 22.9.2002 Gemäß dem amtlichen Endergebnis konnte die NPD bei der Bundestagswahl
III.3 Militanter Linksextremismus/"Autonome" Besondere Aufmerksamkeit erregte im Berichtszeitraum ein versuchter Brandanschlag, der in der Nacht
auch im Jahr 2002 bei Demonstrationen gegen Veranstaltungen von Rechtsextremisten ihre Gewaltbereitschaft. Insbesondere in Neubrandenburg kam es zu Ausschreitungen
erzielen und innere Stabilität zu signalisieren. Im Bereich des Linksextremismus ging - wie bereits in den Vorjahren - auch 2001 die größte
eine verschiedene Gruppen einigende Thematik, die auch von gewalttätigen Linksextremisten besetzt wird. Das Jahr 2001 war für den Berliner Verfassungsschutz
Terroranschläge haben viele wegen der weit verbreiteten Gewaltaffinität der rechtsextremistischen Szene fasziniert. Neonazis Tradierte Weite Teile der Neonazis sehen
eine Rhetorik und Begrifflichkeit verwenden, die bislang aus dem linksextremistischen Bereich bekannt ist und sich gegen den erklärten Hauptfeind
Volksunterdrückung", weshalb fraglich sei, ob die USA das Recht hätten, "den Terrorismus als interHorst MAHLER nationales Unrecht anzuklagen". Rechtsanwalt Horst
MAHLER, Deutsches Kolleg der die Partei im Verbotsverfahren vertritt, rechtfertigte in einem Beitrag auf seiner Homepage mit dem Titel "Independence
live", den er zuvor bereits im Namen des rechtsextremistischen 8 "Deutschen Kollegs" (DK) im Internet veröffentlicht hatte, die Terrorattacke
Symbole der mammonistischen Weltherrschaft sind (...) eminent wirksam und deshalb rechtens." Der in Berlin ansässige NPD-Bundesvorstand reagierte mit unterschiedlichen Erklärungen
Anschläge von der Versammlungsbehörde mit einem Redeverbot belegte Rechtsanwalt Horst MAHLER trug bei der Abschlusskundgebung ein rotes Tuch
Oktober versuchten mutmaßliche Anhänger der NPD, eine Kundgebung politisch linksstehender Demonstranten in Berlin für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Beim Sternmarsch
Bemühungen, sich den Protesten gegen Krieg und Globalisierung des linken politischen Spektrums anzuschließen. In diesem Zusammenhang kam es zu gleichlautenden
bezeichnen. Die Organisatoren meldeten führende, zum Teil auch ausländische Rechtsextremisten als Redner bei Demonstrationen an. In einigen Fällen verhängte jedoch
Versammlungsbehörde Redeverbote. 2.3 Beteiligung rechtsextremistischer Parteien an den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus
Orten, auf denen prominente Parteifunktionäre Reden hielten und der rechtsextremistische Liedermacher Frank RENNICKE für Aufmerksamkeit sorgte. Bei den Wahlkampfständen fungierten
Passanten aber auch einigen wenigen Störungen, die vom linksextremistischen Spektrum ausgingen. "Die Republikaner" (REP) Auf der Landesliste der REP für
Jahr 2001 fanden bundesweit über 30 derartige Veranstaltungen rechtsextremistischer Liedermacher statt. Sieben entfielen auf Berlin. Die NPD hatte Frank RENNICKE
Jahres bildeten sich um einzelne FührungsNeugründun personen der rechtsextremistischen Szene neue Kameradschaften. Die Ursachen dafür und Beweggründe der Mitglieder
anderen haben die Ereignisse von Genua innerhalb der linksextremistischen Szene zu einer umfassenden Diskussion über den Einsatz von Gewalt
friedliche Nutzung der Kernenergie ein relevantes Aktionsfeld von Linksextremisten, die den "Kampf gegen die Atommafia" auch stellvertretend als Kampf gegen
antiimperialistischen Szene zuzurechnende bundesweite Initiative "Libertad!" und das linksextremistisch beeinflusste Netzwerk "kein mensch ist illegal" riefen im März über
Reisebüros statt, an denen sich auch linksextremistische Gruppen beteiligten. Die öffentliche Wirkung war jedoch nur mäßig. 53 "E-Protest
Linie zusammen Aktivitäten aus Berliner Aktivisten und Angehörigen des linksextremistischen "nadir"-Info-Systems aus Hamburg. "Indymedia Deutschland" 57 verfügt über
Verursacher zurückverfolgen zu können. "Indymedia Deutschland" wird von Berliner Linksextremisten aus unterschiedlichen Zusammenhängen und von "momentanen AktivistInnen
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